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Netzentgelt-Rechner 2027

Ab 1. Jänner 2027 sollen Netzentgelte in Österreich neu strukturiert werden: weg von einer fast reinen Arbeitspreis-Komponente hin zu einer stärkeren Leistungspreis-Komponente nach maximaler Bezugsleistung. Schätzen Sie hier, wie sich das auf Ihre Netzkosten auswirken könnte – und ob PV mit Speicher die Mehrkosten abfedern kann.

Entwurfsstand SNE-G-V Arbeitspreis vs. Leistungspreis 100% kostenlos

Status: Entwurf – noch keine finalen Tarife

Die Netzentgelt-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) liegt derzeit als Entwurf vor. Die finale Verordnung wird laut aktuellem Stand voraussichtlich Oktober 2026 erwartet, die konkreten Tarife (SNE-T-V) voraussichtlich Ende 2026. Alle Werte auf dieser Seite sind Schätzungen auf Basis des aktuellen Entwurfsstands und werden aktualisiert, sobald finale Daten vorliegen.

Netzkosten-Auswirkung ab 2027 berechnen

Schätzen Sie, wie sich die neue Leistungspreis-Komponente auf Ihre jährlichen Netzkosten auswirken könnte – auf Basis Ihres Verbrauchs, möglicher E-Auto-/Wärmepumpen-Lastspitzen und eines vorhandenen PV-Speichers.

Gesamter Strombezug aus dem Netz pro Jahr
kWh/Jahr
Bitte Jahresverbrauch eingeben.
Richtwert Österreich aktuell ca. 4–6 ct/kWh
ct/kWh
Bitte Arbeitspreis eingeben.
0 = kein E-Auto vorhanden
Erhöht die geschätzte Lastspitze, v. a. im Winter
Ein Speicher kann Lastspitzen abfedern und so den Leistungspreis-Anteil senken
Nur relevant, wenn oben „Ja" gewählt wurde
kWh
Leer lassen für automatische Schätzung anhand der obigen Angaben
kW

Ihre Ergebnisse – Netzentgelt-Reform 2027

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Sensitivität: Was bringt ein Speicher bei der Lastspitze?

Vergleich Ihrer geschätzten maximalen Bezugsleistung mit und ohne Speicher-Glättung – und der daraus resultierende Effekt auf den Leistungspreis-Anteil ab 2027.

Hinweis zur Berechnung

Diese Berechnung ist ein vereinfachtes Modell zur Orientierung, kein exakter Tarifrechner. Da die konkreten Tarife der Systemnutzungsentgelte-Tarifverordnung (SNE-T-V) noch nicht veröffentlicht sind, wird angenommen, dass sich die Netzentgelt-Struktur für einen typischen Haushalt ohne E-Auto, Wärmepumpe und Speicher insgesamt etwa kostenneutral von Arbeitspreis zu ca. 50 % Arbeitspreis / 50 % Leistungspreis verschiebt. Individuelle Abweichungen je Netzbetreiber, Tarifmodell und finaler Verordnung sind möglich und wahrscheinlich. Keine Rechts- oder Tarifberatung, Angaben ohne Gewähr.

Warum wird die Netzentgelt-Struktur reformiert?

Die österreichischen Netzbetreiber wollen die tatsächliche Netzbelastung stärker verursachergerecht abrechnen. Durch zunehmende E-Auto-Ladeleistungen, Wärmepumpen und PV-Einspeisespitzen entstehen kurzzeitig hohe Lastspitzen, die das Netz stärker belasten als der reine Jahresverbrauch vermuten lässt. Mit einem höheren Leistungspreis-Anteil (statt fast ausschließlich Arbeitspreis) sollen Netzkosten künftig stärker danach bemessen werden, wie viel Leistung jemand tatsächlich gleichzeitig aus dem Netz bezieht oder einspeist – unabhängig von der Gesamt-Jahresmenge.

Häufige Fragen zur Netzentgelt-Reform 2027

Was ändert sich bei den Netzentgelten ab 2027?

Ab 1.1.2027 soll die Struktur der Netzentgelte in Österreich reformiert werden: Statt fast ausschließlich nach verbrauchter Energiemenge (Arbeitspreis in ct/kWh) sollen Netzentgelte künftig etwa zur Hälfte auch nach der maximal bezogenen bzw. eingespeisten Leistung (Leistungspreis in €/kW) berechnet werden. Grundlage sind die Netzentgelt-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) und die Systemnutzungsentgelte-Tarifverordnung (SNE-T-V), die beide zum jetzigen Zeitpunkt noch als Entwurf vorliegen.

Wer ist von der Netzentgelt-Reform 2027 besonders betroffen?

Besonders betroffen sind Haushalte und Betriebe mit hoher Anschlussleistung bzw. hohen Lastspitzen – etwa durch E-Auto-Laden, Wärmepumpen oder mehrere gleichzeitig laufende Großverbraucher. Wer regelmäßig kurzzeitig viel Leistung aus dem Netz bezieht, zahlt nach der Reform tendenziell mehr, selbst wenn der jährliche Gesamtverbrauch gleich bleibt.

Kann ein Stromspeicher die neuen Netzkosten senken?

Ja. Ein Batteriespeicher kann Lastspitzen kappen, indem er in Zeiten hohen Bezugs (z. B. beim E-Auto-Laden) Energie aus dem Speicher statt aus dem Netz liefert. Da die maximale Bezugsleistung ab 2027 direkt in den Leistungspreis-Anteil der Netzkosten einfließt, kann ein passend dimensionierter Speicher die Mehrkosten aus der Reform teilweise oder vollständig ausgleichen.

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